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Aktuelle Buchempfehlungen geordnet nach Sachgebieten.
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| Titel: |
Chant. Leben für das Paradies Die singenden Mönche von Heiligenkreuz im Porträt |
| Autor: |
Bernhard Meuser
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| Preis: |
EUR: 15,40 |
| Bestellnr: |
8146 |
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Die singenden Mönche von Heiligenkreuz im Porträt
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2008 eroberten die jungen Mönche von Heiligenkreuz mit ihren gregorianischen Gesängen die Pop-Charts. Genau ein Jahr danach präsentieren sich 22 Mönche in einem sehr lesenswerten Buch der Öffentlichkeit. Nach ihrem Millionenerfolg erhielten die unfreiwilligen „Pop-Mönche“ zahllose E-Mails, Briefe und Telefonanrufe. Die Menschen erzählten, wie sehr sie der Gesang der Mönche ergriffen hat, wie sehr sie bewegt, erschüttert, berührt worden sind. Häufig finden sich Bekenntnisse wie: „Bei dieser Musik spüre ich etwas aus einer anderen Welt, obwohl ich eigentlich an nichts glaube und Atheist bin!“ Und dauernd werden die Mönche gefragt: „Warum tun sie das?“ – „Was ist das Geheimnis Ihres Lebens?“ – „ Warum sind diese Lieder so überirdisch schön?“ Die Mönche hätten diese Fragen gerne beantwortet, aber dazu hatten sie leider keine Zeit.
Pater Karl Wallner, der Rektor der Hochschule von Heiligenkreuz, gibt im Vorwort zu „Chant – Leben für das Paradies“ Antwort über die Entstehungsgeschichte zu diesem Buch: „Wir Mönche allein hätten kaum unbefangen erzählen können, wie wir nun einmal schlecht und recht versuchen, für den lieben Gott da zu sein, und was wir mit unseren Liedern und unserem Leben zuletzt sagen wollten. Meuser, der bereits ein mitreißendes Buch über die Benediktusregel („Christ sein für Einsteiger“) verfasst hat, schien uns der richtige Mann zu sein, um gläubige und ungläubige Menschen in die geheimnisvolle Welt eines Zisterzienserklosters einzuführen. Natürlich haben wir Mönche auch über dieses Buch heiß diskutiert – ob ein solches Projekt nicht eitel oder indiskret ist. Nein ist es nicht. Wenn wir uns durch diese oft sehr persönlichen Zeugnisse aussetzen, so geschieht das um Gottes willen. Er arbeitet mit normalen Leuten – solchen mit Kanten, Spleens und Anfechtungen...“
Wer die Lebensgeschichten der 22 Porträtierten liest, wird erstaunt sein über die Unterschiedlichkeit Ihrer Wege, die sie ins Stift Heiligenkreuz geführt hat. Der Leser begegnet dabei sehr interessanten und reifen Persönlichkeiten, die ihn nicht nur hinter hohe Klostermauern blicken lassen, sondern ihm auch einen tiefen Blick in das Herz der Porträtierten gewährt. Pater Samuel etwa, der aus der berühmten Rennfahrerdynastie Rindt stammt, war vor seiner Klosterzeit Chefredakteur eines Biker-Magazins, Pater Raphael, ein Ostberliner Künstler, bekam kurz vor der Wende einen Auftrag der Staatsbank der DDR. Alle 22 Mönche haben eine wirklich interessante Lebensgeschichte zu erzählen. Der Leser begegnet dabei innerlichen Menschen, von denen manche lange mit ihrer Berufung gerungen haben, Persönlichkeiten wie Pater Karl Wallner, den Meuser mit der Überschrift vorstellt: „Wie man einen Tornado vor ein Kloster spannt.“ Bei der Buchpräsentation dankte Abt Gregor Henckel-Donnersmarck dem Autor des Buches Bernhard Meuser und meinte, er habe durch sein Buchprojekt die porträtierten Mitbrüder in großartiger Form ermuntert, Zeugnis zu geben. Wer die 22 Porträts aufmerksam liest, kann nur beipflichten dass dem Autor mit diesem Buch ein echtes Meisterwerk geglückt ist.
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| Titel: |
Mein Leben mit dem Papst |
| Autor: |
Stanislaw Kardinal Dziwisz
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| Preis: |
EUR: 20,50 |
| Bestellnr: |
1403 |
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Mein Leben mit dem Papst
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Unzählige Bücher wurden nach dem
Tod Johannes Paul des Grossen veröffentlicht, immer wieder kommen neue hinzu.
Jede dieser Biographien beinhaltet neue Geschichten und unbekannte Fragmente
dieser großartigen Persönlichkeit. Unter all diesen Veröffentlichungen ragt ein
Buch heraus, das vor einigen Monaten auf dem deutschen Buchmarkt erschien.
Darin berichtet erstmals der persönliche Sekretär und heutige Kardinal von
Krakau, Stanislaw Dziwisz, über sein Leben an der
Seite des Papstes. 1966 berief der damalige Erzbischof von Krakau den 27-jährigen Priester zu seinem
Privatsekretär. Bis zu seinem Tod 2005
erlebte Dziwisz
die folgenden vier Jahrzehnte an der Seite Karol Wojtylas. Im ersten
Teil des Buches beschreibt er die schwierige Zeit in Polen, das Ringen des
Erzbischofs mit den kommunistischen Machthabern, das in der Einweihung der
Kirche von Nowa Huta ihren
Höhepunkt fand. Der ehemalige Sekretär des Papstes zeigt jene Wesenmerkmale auf,
die den späteren Papst schon damals auszeichneten. Dziwisz
beschreibt ihn als Mystiker, als einen Mann des Gebetes, der stundenlang vor
dem Allerheiligsten kniete, und für den die Eucharistiefeier zum Höhepunkt und
zur Kraftquelle eines jeden Tages wurde. Er schreibt über sein besonderes
Charisma und seine Freundschaft zu den jungen Menschen, die in jenen frühen
Jahren in Krakau begann. Karol Wojtyla war als Bischof und Theologe ein Mann
des Konzils, dessen getreue Verwirklichung er auch später als Papst zu seinem Programm
machte. Der Papstsekretär erzählt nochmals die Geschichte des 22. Oktober 1978,
als sein Kardinal völlig unerwartet das Konzil als Papst verließ. Seine
unvergesslichen Worte „Öffnet die Tore für Christus“ sollten zum Programm
seines Pontifikates werden, dem es nicht an Höhepunkten mangelte. Dziwisz beschreibt den Papst als einen modernen Apostel der
um die Welt reiste, dabei 30 Mal die Erde umrundete, und einer halben Milliarde
Menschen begegnete. Er erzählt von der ersten Papstreise in das damals noch
kommunistisch regierte Polen, das das Angesicht seines Heimatlandes verändern,
und die Freiheit für die Völker Mittel und Osteuropas einläuten sollte. Der Kardinal
zeigt dem Leser dieses Buches auch einen
sehr menschlichen Papst, etwa als sie zusammen heimlich im Wagen den Vatikan
verließen, um in die Abruzzen Schi fahren zu gehen. Er beschreibt den Wojtyla
Papst als einen Menschen, der keine Angst vor der Welt hatte, der mit seiner
ungezwungenen und menschlichen Art der Kirche viele Herzen zurückeroberte und
dem Papstamt einen neuen Stil verpasste. Der Sekretär
war es auch, der die letzten Stunden im Leben des Papstes an seiner Seite verbrachte.
Als Johannes Paul II. im Todeskampf lag feierte er an seinem Bett zusammen mit
vier Priestern die Heilige Messe. Bei der Kommunion gab Dziwisz
ihm als Wegzehrung einige Tropfen des kostbaren Blutes Jesu. Es war um 21.37 am
Vorabend des Festes der Göttlichen Barmherzigkeit, das Papst Johannes Paul II.
für die ganze Weltkirche einführte. In diesem Moment bemerkten sie auf dem
Monitor, das das große Herz des Papstes zu schlagen aufgehört hatte. Wer das
Buch des Papstsekretärs liest wird spüren, wie sehr dieses große Herz des
Hirten auch heute weiterschlägt und diesen Papst immer mehr zum
Fürsprecher für einen neuen Frühling für die Kirche werden lässt.
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