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Titel: 33 Reisen mit dem Papst
Autor: Christoph Hurnaus
Info: Unterwegs mit Johannes Paul II. und Benedikt XVI.

Eine Rezension von Dr. Christof Gaspari, Vision 2000

Ein bisschen sind wir an der Entstehung des neuen Buches von Christoph Hurnaus, „33 Reisen mit dem Papst“, beteiligt, wir, das heißt die Redaktion von VISION 2000. Ich hatte es eigentlich schon vergessen: Eine der ersten Reisen, die im Buch erwähnt werden, den Besuch Johannes Paul II. in Slowenien, begleitete der Autor im Auftrag unserer Zeitschrift. Das war nicht unwichtig, denn von da an konnte er sich als Pressephotograph akkreditieren lassen. Hurnaus erinnert sich: „Nun stand ich wirklich mit meiner Kamera auf dem Rollfeld des Laibacher Flughafens Brnik und erwartete die Ankunft des Papstes. Ich hatte meine erste offizielle Medienakkreditierung erhalten…“ Wer hätte damals gedacht, daß dies der Beginn einer großen Leidenschaft von Christoph Hurnaus, den Päpsten auf ihren Reisen durch die Welt zu folgen, werden würde! 33 Reisen sind es von 1995 bis jetzt gewesen, die der Autor in seinem neuen Buch dokumentiert: viele in Mitteleuropa, aber auch nach Spanien, Frankreich, ins Heilige Land, die USA, nach Brasilien… Zunächst begleitet Hurnaus den reisefreudigen, charismatischen Papst Johannes Paul II., erlebt die Begeisterung, die dieser vor allem bei der Jugend auslöst und bei den Völkern Osteuropas, zu deren Befreiung er so wesentlich beigetragen hat. Er muss aber auch die wachsenden körperlichen Beschwerden des Papstes miterleben, die zunehmende Last, die das Reisen für ihn bedeutet. Immer wieder stellt Hurnaus bewundernd fest, wie die Begegnungen mit den Gläubigen den leidenden Pontifex beleben. Aus den Schilderungen des Photographen tauchen Erinnerungen an die vielen eindrucksvollen Ereignisse dieses Pontifikats auf: die Begegnung mit dem rumänischen Patriarchen Teoctist I., der Triumphzug Johannes Paul II. 1999 während seines Besuches in Polen, bei dem ihm 20 Millionen Landsleute zugejubelt haben, die Feier mit der Millionenschar Jugendlicher in Tor Vergata am Ende des Weltjugendtages 2000 in Rom… Und dann der Abschied von diesem großen Papst: berührend die Schilderung der Trauerfeierlichkeiten in Rom, das Zusammenströmen der unüberblickbaren trauernden Massen, die Abschied von einem der ganz großen Päpste der Geschichte nahmen. Wer würde nach diesem Giganten als Nachfolger bestehen können? Es folgt Benedikt XVI., wieder ein großer Papst auf dem Stuhl Petri. Würde er in die großen Fußstapfen seines Vorgängers treten können? Schon auf seiner ersten Reise, nach Bari in Italien, begleitet ihn Christoph Hurnaus, der die Wahl Ratzingers auf dem privilegierten Platz für Photographen auf den Kolonnaden am Petersplatz bejubelt hatte: „Ich sprang vor Freude in die Luft und ließ meinem Jubel freien Lauf. Einige Photografen, die dicht aneinander gedrängt neben mir standen, waren wegen meines Emotionsausbruches sichtlich irritiert…“ Klar, dass Hurnaus nun auch Papst Benedikt auf dessen Reisen begleiten wird: in die Türkei, nach Brasilien, ins Heilige Land, nach Tschechien, und, und… Wer das Buch liest, spürt sofort: Hier dokumentiert die Ereignisse nicht etwa ein leidenschaftsloser Journalist, sondern ein junger Christ, der die Reisen der Päpste aus Freude am Glauben und aus Liebe zu den Nachfolgern Petri begleitet - einer, der als Amateur in das „Geschäft“ einsteigt und im Zuge der gesammelten Erfahrung zum Profi wird. Wie sehr er sich in das Metier einarbeitet, wird spätestens deutlich, als er von der Diözese Regensburg als offizieller Photograph beauftragt wird, den Besuch Papst Benedikts zu begleiten. Stolz berichtet er: „In Regensburg gab es aber noch ein weiteres Erfolgserlebnis für mich: Die Diözese hatte sich für ein Papstphoto von mir als offizielles Bild des Bistums Regensburg zum Papstbesuch entschieden…“ In Regensburg lernt Hurnaus auch Prälat Georg Ratzinger, den Bruder des Papstes, kennen, der das Vorwort zu 33 Reisen mit dem Papst verfasst hat. Lassen Sie mich die Besprechung mit einem Zitat aus dem Nachwort, geschrieben im November 2009 beim Papstbesuch in Brescia, beenden: „Die neue Generation, die während des Pontifikats von Papst Johannes Paul II. herangewachsen ist und heute zur Generation Benedikt gehört, ist das Vermächtnis des großen Wojtyla-Papstes an die Kirche. Auch wenn der katholischen Kirche in unseren Ländern noch viele Schäfchen den Rücken kehren werden, kann sie dennoch voller Vertrauen in die Zukunft blicken. Spätestens seit dem Beginn des Doppelpontifikats von 2005 (…) können wir mit Papst Benedikt der Welt von heute zurufen: Die Kirche lebt. Und die Kirche ist jung. Sie trägt die Zukunft der Welt in sich und zeigt daher auch jedem einzelnen den Weg in die Zukunft.

Stephan Baier, Korrespondent der Tagespost, über die Buchpräsentation in Linz

„Der Papst ist der Garant der Unzerstörbarkeit der Kirche“, meinte der Rektor der Päpstlichen Philosophisch-Theologischen Hochschule Heiligenkreuz, Pater Karl Wallner, am Montagabend in Linz bei einem Vortrag über das Papstamt. Die Christen bräuchten den Papst, „um uns nicht in der säkularen Welt aufzulösen“. Der Zisterzienserpater und Dogmatiker Karl Wallner, der durch mehrere Bestseller und die CD-Reihe „Chant“ weit über kirchliche Kreise hinaus berühmt wurde, kritisierte in Linz, dass sich viele in der Kirche „masochistisch um Themen wie Zölibat und wiederverheiratete Geschiedene drehen“. Der von Hans-Urs von Balthasar analysierte „antirömische Affekt“ sei besser als „antirömische Neurose“ beschrieben. Doch „alles an der Kirche ist übernatürlich – so auch der Papst“. Viele Gläubige aus den Kirchen der Reformation würden die Katholiken um dieses Amt beneiden. Wallner wörtlich: „Das Schiff der Kirche ist unsinkbar. Mit dem Papst als Vicarius Christi fährt sie sicher.“ Karl Wallner hofft, dass Papst Johannes Paul II. noch in diesem Jahr seliggesprochen wird, aber auch Papst Paul VI., der „einer der großen Märtyrer des 20. Jahrhunderts“ gewesen sei und „das Konzil gerettet“ habe. Der Rektor der Heiligenkreuzer Hochschule präsentierte in Linz das neue Buch des oberösterreichischen Papst-Fotografen Christoph Hurnaus über seine „33 Reisen mit dem Papst“, eine Sammlung anekdotenreicher und zugleich tiefschürfender Reportagen aus 25 Ländern, in denen Hurnaus mit gezückter Kamera Johannes Paul II. und Benedikt XVI. begleiten konnte. Das Vorwort zu dem im Eigenverlag erschienenen Band schrieb der Bruder des Papstes, Prälat Georg Ratzinger. Der Sportdirektor des Österreichischen Skiverbands, Hans Pum, erzählte bei der Buchvorstellung in Linz, wie Christoph Hurnaus die österreichische Ski-Nationalmannschaft im Oktober 2007 zu einer Sonderaudienz bei Papst Benedikt XVI. in Rom brachte. Viele der Spitzensportler hätten ihm nach der Papstaudienz gestanden, dass dies für sie der größte Tag ihrer Karriere gewesen sei, so Pum.

Video auf kathtube:
Christoph Hurnaus, Hans Pum und das Buch 33 Reisen mit dem Papst


Bild1 auf kathtube:
Buchpräsentation 33 Reisen mit dem Papst - Mit Stephan Baier


Bild2 auf kathtube:
Buchpräsentation 33 Reisen mit dem Papst - Mit Hans Pum


Bild3 auf kathtube:
Buchpräsentation 33 Reisen mit dem Papst - Mit P. Karl Wallner


Bild4 auf kathtube:
Buchpräsentation 33 Reisen mit dem Papst

 

Preis: EUR: 13,30
BestNr: 1460
 



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